Gemeinsam für den Edersee – starke Stimme der Region in Berlin
Berlin/Waldeck-Frankenberg. Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese sowie die Anrainerbürgermeister des Edersees, Ralf Gutheil (Bad Wildungen) Frederik Westmeider (Edertal), Karsten Kalhöfer (Vöhl), Nicolas Havel (Waldeck) haben mit einer geschlossenen und kraftvollen Stimme die Edersee-Region und ihre Interessen in Berlin vertreten.
Der heimische Bundestagsabgeordnete Jan-Wilhelm Pohlmann hatte einen gemeinsamen Gesprächstermin mit dem Parlamentarischen Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Verkehr – Herrn Christian Hirte MdB – organisiert.
Gemeinsam kam die Delegation zu einem richtungsweisenden Austausch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hirte zur Zukunft der Wasserbewirtschaftung des Edersees zusammen.
Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Überzeugung: Der Edersee ist weit mehr als ein Speicherbecken – er ist Lebensader, Naturraum, touristisches Herzstück und wirtschaftlicher Motor für ganz Nordhessen.
Die Region machte in Berlin deutlich, dass die Menschen rund um den Edersee eine faire und ausgewogene Wasserbewirtschaftung erwarten, die sowohl die Interessen entlang der Weser als auch die Belange von Natur, Tourismus und regionaler Entwicklung berücksichtigt.
Die Bürgermeister betonten geschlossen:
„Der Austausch in Berlin war ein starkes Signal für unsere Region. Wir stehen gemeinsam für einen modernen, fairen und zukunftsfähigen Umgang mit dem Edersee. Uns ist bewusst, dass unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden müssen – genau deshalb setzen wir auf Dialog, Zusammenarbeit und tragfähige Kompromisse. Unser Ziel ist eine Wasserbewirtschaftung, die Mensch, Natur und Wirtschaft gleichermaßen gerecht wird.“
Besonders hervorgehoben wurde die enorme Bedeutung des Edersees für die Region: Rund 8.000 Vollzeitäquivalente und ein Jahresumsatz von über 570 Millionen Euro hängen unmittelbar mit dem Tourismus am Edersee zusammen. Gleichzeitig ist die Region mit dem Nationalpark Kellerwald-Edersee ein Naturraum von nationaler und internationaler Bedeutung.
Die Vertreter der Region bewerten den Austausch in Berlin als wichtigen Meilenstein und zugleich als Auftakt für eine neue Phase eines vertrauensvollen und lösungsorientierten Dialogs. Statt eines Gegeneinanders soll künftig das gemeinsame Suchen nach tragfähigen und zukunftsorientierten Lösungen im Mittelpunkt stehen. Vor diesem Hintergrund hat Herr Staatssekretär Hirte angeboten, den Dialog vor Ort am Edersee fortzusetzen. Ein gemeinsamer Termin wird derzeit zwischen dem Bundestagsabgeordneten Jan-Wilhelm Pohlmann und dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt, um die nächsten Schritte gemeinsam zu beraten und den begonnenen konstruktiven Prozess mit Nachdruck weiterzuführen.
„Aufgrund der zunehmenden Trockenjahre ist es wichtig mit der Ressource Wasser gut zu wirtschaften. Dafür ist ein Dialog auf Augenhöhe zwischen der Ederseeregion und der Weser-Region notwendig. Ich bin froh, dass wir nun auf einem guten Weg sind ein solches Format wieder zu etablieren“, bewertete Pohlmann den Austausch in Berlin.
Zum Abschluss erklärte Karl-Friedrich Frese: „Unsere Region hat heute gezeigt, dass sie geschlossen, sachlich und mit großer Leidenschaft für ihre Heimat eintritt. Jetzt gilt es, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen und die Chancen des Dialogs zu nutzen.“

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