Pohlmann begrüßt Engagement des Bundes beim Katastrophenschutz Nordhessen

27.09.2026
Pressemitteilung

Ein Erkundungswagen für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren oder Substanzen wird ab sofort in Korbach stationiert.

Jan-Wilhelm Pohlmann (CDU) begrüßt verstärktes Engagement des Bundes beim Katastrophenschutz in Nordhessen

KORBACH. Hocherfreut zeigt sich der heimische Bundestagsabgeordnete Jan-Wilhelm Pohlmann (CDU), dass der Bund zeitnah fünf CBRN-Erkundungswagen an das Land Hessen zum Zwecke des Heimatschutzes ausliefern wird und eines der Fahrzeuge künftig bei der Feuerwehr Korbach stationiert sein wird. Die Abkürzung CBRN steht dabei für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren oder Substanzen. "Mit dem Fahrzeug, einem entsprechend ausgestatteten Mercedes-Benz Sprinter 519 CDI, wird der Transport von bis zu vier Einsatzkräften und ihrer Dienstausstattung in Einsatzgebiete auch auf teilzerstörten Straßen möglich sein", so Pohlmann. "Es ist erfreulich, dass die Bundesregierung die Länder bei der Wahrnehmung des Katastrophenschutzes so massiv unterstützt. Konkret werden seitens der Bundesebene, die vom Land und den kommunalen Ebenen bereitgestellten Fahrzeuge um solche ergänzt, die im Verteidigungsfall zusätzlich erforderlich sind", erläutert Pohlmann, der mit der Thematik auch aufgrund seiner Tätigkeit im Verteidigungsausschuss des Bundestages vertraut ist.

Der CBRN-Erkundungswagen kann im Einsatzfall sehr schnell und nahezu flächendeckend in Nordhessen luftgetragene Chemikalien und radioaktive Kontaminationen identifizieren. Mit ihm sind Probenahme von chemischen, biologischen und radiologischen Stoffen genauso möglich, wie die Markierung kontaminierter Gebiete und die Warnung der Bevölkerung in gefährdeten Gebieten.

Einsatzkräfte des Korbacher Katastrophenschutzes werden am 23. und 24. September in Bonn durch Fachkräfte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in die Nutzung des Fahrzeugs eingewiesen und bringen den neuen CBRN-Erkundungswagen anschließend zum Stützpunkt nach Korbach.