Bundestagsabgeordneter Jan-Wilhelm Pohlmann stand interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Lohfelden Rede und Antwort
LOHFELDEN. Im Rahmen seiner Bereisung des eigenen Wahlkreises 166 (Waldeck) und seines Betreuungswahlkreises 167 (Kassel) hat der im Februar neugewählte Bundestagsabgeordnete Jan-Wilhelm Pohlmann (CDU) zahlreiche Unternehmen, Vereine und Einrichtungen in den vergangenen Wochen und Monaten in der Region besucht, um sich über die Problemlagen und Wünsche an die Bundespolitik zu informieren. Häufig schlossen sich an solche Besuchstage noch öffentliche Abendveranstaltungen an, bei denen Jan-Wilhelm Pohlmann mittels eines „Berichts aus Berlin“ über seine ersten Wochen und Monate im Deutschen Bundestag berichtete. So kamen kürzlich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem entsprechenden Abend in die Räumlichkeiten des SVG-Autohof Lohfeldener Rüssel, um sich mit Pohlmann auszutauschen.
Dabei erläuterte der CDU-Politiker zunächst die wesentlichen Inhalte des Koalitionsvertrages von CDU, CSU und SPD und machte deutlich, dass darin vieles Punkte enthalten sind, die für eine echte Politikwende stehen. „Gerade beim Thema Migration und Integration sind wir in den letzten Monaten schon ein gutes Stück vorangekommen: Deutliche Ausweitung der Zahl sicherer Herkunftsstaaten, Aussetzung des Familiennachzuges für subsidiär Schutzberechtigte sowie dauerhafter Ausreisearrest für ausreisepflichtige Gefährder und schwere Straftäter haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass wir inzwischen deutlich weniger illegale Zuwanderung zu verzeichnen haben und gleichzeitig die Zahl der Asylanträge ebenfalls deutlich zurückgegangen ist“, so Pohlmann.
„Beim für mich ebenso wichtigen Thema Wirtschaftspolitik hat uns leider der von Präsident Donald Trump ohne Not herbeigerufene Zollstreit zwischenzeitlich die ersten Aufschwungaussichten eingetrübt. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir nun mit unseren Maßnahmen und Anreizen dafür sorgen werden, dass unsere Wirtschaft wieder auf einen echten und dauerhaften Wachstumspfad zurückkehren kann. Wichtig ist, dass wir noch in diesem Herbst die Gesetze auf den Weg bringen, auf die wir uns als Koalitionspartner verständigt haben: Höhere Abschreibemöglichkeiten für Betriebe bei ihren Investitionskosten, Senkung der Stromsteuer für Unternehmen sowie der Netzentgelte; Einführung eines günstigen Industriestrompreises für energieintensive Unternehmen, Senkung der Umsatzsteuer für Speisen im Gastronomiebereich. Auch halte ich es für richtig und wichtig, dass wir ein besonderes Augenmerk auf die Autoindustrie legen: mit Kaufanreizen, einer Befreiung von der Kfz-Steuer, Sonderabschreibungen für E-Fahrzeuge und einem beschleunigten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Schließlich ist mir bei meiner Sommerbereisung durch Nordhessen ein Thema immer wieder begegnet: Die ausufernde Bürokratie. Wir haben ein ganzes Bündel an Maßnahmen, um sicherzustellen, dass wir bis zum Ende der Wahlperiode die Bürokratiekosten für die Wirtschaft um 25 Prozent senken. Es ist richtig, dass wir mit der Abschaffung zahlreicher Berichtspflichten im Lieferkettengesetz beginnen“, so Pohlmann abschließend.
Pressemitteilung vom 19.09.25

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